Tips und Tricks

Entscheidungshilfe

Optimale Sitzposition

Sitzposition

optimale Sitzposition1.) Bei richtig eingestellter Sattelhöhe ist das Bein in der 6-Uhr-Position der Kurbel gerade nicht völlig durchgestreckt.2.) So ermitteln Sie die richtige Höhe: Ferse (!) auf das Pedal stellen, nun sollte das Bein ganz durchgestreckt sein.

3.) Zur Gegenprobe drücken Sie mit der Fußspitze von unten gegen das Pedal. Jetzt ist das Bein komplett gerade.

4.) Bei waagerechter Kurbel steht die Kniescheibe exakt lotrecht über der Pedalachse.

5.) Komforttipp: Winkel 1 ist möglichst groß (>120°), Winkel 2 möglichst klein (< 90°).

Hardtail oder Fully?

Jeder Bike-Typ hat seine glühenden Anhänger. Fakt jedoch ist: Jedes System hat Vorteile. Letztendlich entscheidet der Einsatzzweck.

Hardtail oder FullyFully
+ höherer Fahrkomfort
+ mehr Fahrsicherheit
+ angenehm auf langen Touren
– höheres Gewicht
– wartungsintensiver
– höherer Preis

Grobe Hindernisse überrollt ein gutes Fully problemlos und gleicht das höhere Gewicht durch deutlich mehr Traktion und Fahrsicherheit aus. Der Fahrkomfort steigt somit erheblich, darüber hinaus bieten Fullys um bis zu 30 Prozent Kraftersparnis, was Messungen belegen.

Hardtail
+ geringeres Gewicht
+ günstigerer Preis
+ unkomplizierte Technik
– höhere Rücken-belastung
– weniger Fahrkomfort
– kleinerer Einsatzbereich

Auf Asphalt und glatten Forstwegen, auf Anstiegen und beim Beschleunigen spielt ein Hardtail seine Trümpfe aus. Daher bevorzugen gerade viele Rennfahrer diesen bewährten Radtyp. Auf ruppigen, holprigen Trails hingegen sind Verspannungen programmiert.

Bikes for Ladies...

Bikes for Ladies…

Der kleine Unterschied – das bieten gute Frauen-Bikes.

Sitzposition
Bikes for LadiesNicht zu gestreckt. Erst mit verkürzter Rahmengeometrie, kurzem Vorbau und richtiger Sattelhöhe wird die Tour zum Vergnügen. Die Sattelstütze lässt sich für Abfahrten vollständig versenken.

Federung
Federgabel und bei vollgefederten
Bikes der Dämpfer sollten sich auf das Körpergewicht abstimmen lassen.
Tipp: Luftfederung oder weichere Federn.

Sattel
Damit auch bei langen Ausritten nichts drückt, ist ein Lady-Sattel vorne kürzer und hinten breiter geformt. Tipp: Die Sattelspitze leicht nach unten neigen.

Bremsen
Leistungsfähige Bremsen setzen die Handkraft gut um. Die Griffweite lässt sich verstellen. Das spart Kraft.

Schaltung
Leichtgängige Schaltungen ab Shimano Deore sind Standard. Kleine Übersetzungen (11-34 hinten, 22-44 vorne) nehmen steilen Bergen den Schrecken.

Glossar

Beim Talk mit Bikern oder Händlern verstehen Sie nur Bahnhof? Nach einem Schnellkurs in Fach-Chinesisch kann jeder mit fachsimpeln.

GlossarAluminium Früher High-End-Material, inzwischen auch bei günstigeren Bikes. Vorteil: Alu-Rahmen sind in der Regel leichter als solche aus Stahl.

Bar Ends Englisch für Lenkerhörnchen. Erlauben mehrere Griffpositionen, wichtig auf langen Touren.

CrMo-Stahl Chrom-Molybdän-Stahl, häufigste Legierung (Mischung) bei MTB-Stahlrahmen.

Federgabel Meist Teleskopgabel vorne, die wie beim Motorrad Stöße abfedert und dämpft.

Fully Kurzform von FullsuspensionBike, also vollgefedertem Rad.

Gussets Bleche, die an die Rahmenrohre geschweißt sind, um hochbelastete Stellen zu verstärken.

Hardtail Amerikanischer Begriff für Mountainbike mit Federgabel, also hinten ungefedert. Räder ganz ohne Federung heißen auch Rigid Bikes oder Starrbikes.

Hyperglide Besondere Zahnformen an den Ritzeln erlauben das Schalten selbst unter Last.

Konifiziert Rahmenrohre mit unterschiedlichen Wandstärken: dicker in Nähe der Schweißnähte, dünner in der Mitte. Das spart Gewicht.

Shimano Japanischer Komponentenhersteller, der mit vielen Entwicklungen die MTB-Schaltung revolutionierte; seit Jahren Marktführer.

Sram Die US-Firma wurde mit der Grip-Shift-Drehgriffschaltung berühmt und baut heute komplette Schaltungsgruppen. Konkurrent von Shimano.

V-Brake Moderne Felgenbremse mit langen Bremsarmen und Zug seitlich.